Mein Weltbild

Vorwort

Sollte jemand sich wundern über die folgenden Gedankengänge, die Menschenwelt betreffend, so gebe ich zu bedenken, dass diese in über sechs Jahrzehnten intensiver Denkarbeit – also nicht aus dem Ärmel geschüttelt – entstanden sind. Ich bin Jg. 1934.

Mein Motiv hierzu ist Liebe und Dankbarkeit gegenüber Gott und dem Leben, sowie Interesse am Wohlergehen der Menschen, dazu eine Analyse der Ursachen des langen Leidensweges der Menschheit.

Jedem Leser, dem diese Gedanken fremdartiges Neuland sind, empfehle ich, alle aufbrausenden Protestgefühle bis zum Schluss meiner Darlegungen zurückzustellen. Hier wird kein Meinungs-Zwang ausgeübt!  Es ist eben nur mal „die andere (unbekannte) Seite einer Medaille“. Es ist eine Hypothese. Jeder darf, was er hier (mögl. bis Ende) gelesen hat wieder gerne vergessen. Manche mögen alles als „Geschreibsel“ verspotten. Das ist ihre Sache.

Ich stelle nur einen plausiblen, begehbaren geistigen Weg vor. Ihn gehen ist freigestellt. Es könnte sein, dass sich mancher Leser maßlos ärgert, errötet und aufregt, weil er sich ertappt oder durchschaut fühlt.

Vor Risiken und Nebenwirkungen wird gewarnt.

 

Mein „Märchen“ von der Welt, meine Weltanschauung.

Aller Anfang

Vermutlich gab es weder Raum noch Zeit, als Gott mit seinen Gedanken noch allein ohne Werke war.

Nachdem er dann Werke tat und seine Macht, Weisheit und Gerechtigkeit durch materielle Schöpfung ausprobiert hatte sowie damit offensichtlich Zeit und Raum begannen, stelle er fest, dass die Anwendung dieser 3 Eigenschaften nur stets ihm selbst (Eigenliebe) zugute kam. Alles war wie ein riesiges „Uhrwerk“ Roboterwerk, das ausnahmslos seinen Gesetzen / Geboten gehorchte. Darauf war Verlass. Da tanzte nichts aus der Reihe. Aber Automatik liebt nicht.

Es blieb ihm noch eine 4. seiner Eigenschaften übrig anzuwenden, die Liebe, Agape, Selbstlosigkeit. Das musste gut überlegt sein, denn sobald er ein lebendiges Gegenbild/Spiegelbild seiner selbst schuf, dann konnte er zwar erstmals diesen Personen Liebe, Teilhaberschaft schenken und sich mit ihnen austauschen, aber er musste in Kauf nehmen, dass diese Personen ihm nun nicht dauernd wie gehorsame Roboter gehorchten indem sie lückenlos zu allem JA und Amen sagten. Gott musste in Kauf nehmen, dass einige aus seinem neuen Gegenüber auch mal NEIN sagten und andere Wege gingen, also im Extremfall unberechenbar, lieblos, undankbar wurden.

Was passierte aber in diesem Konflikt /kontroversen Falle, der ja nun reichlich eingetreten ist.

Z.B. Was passiert, wenn wir uns von der Sonne weit entfernen? Unsere Eigenwärme erlischt und der Kältetod macht und zu lebloser Materie.

So ähnlich passiert es, wenn wir die Liebe zu / von Gott verweigern, wir werden langsam zu lebloser Materie ohne eigene Kraft. wir sind weder Sonne noch Gott, sondern sind unausweichlich von ihm abhängig. Unabhängigkeit von Gott währt nicht dauerhaft. Bei Liebe auf Gegenseitigkeit kann Abhängigkeit sogar endlos Freude machen.

 

Zu Beginn schuf Gott

zunächst eine geistige, materielose Person. Danach durfte ihm dieser „Erstgeborene“ beim Erschaffen  unzähliger weiterer Personen (Engel) helfen, die für uns unsichtbar sind wie Gott selbst und eine unbegrenzte Lebenszeit haben, solange sie Gott einigermaßen lieben. Allen teilte Gott seine Pläne mit und lange Zeit machte es sie glücklich, ihre Kreativität und Fantasie bei ihrer Mitarbeit an den Tag zu legen.

 

Erde

Gott schuf Himmel und Erde nicht persönlich ganz alleine, sondern beteiligte seine „Engel“ an dem längeren Prozess. Die milliardenfache Vielfalt bei der Ausstattung unseres blauen Planeten Erde ist das Ergebnis dieser freudigen,

fantasievollen Teamarbeit. Als Gott sagte: “Lasst uns Menschen machen, nach unserem Bilde und Gleichnis“, strengten sich die Engel noch mehr an, um so reichlich Voraussetzungen wie nur möglich für die Kreativität der neuen Personen, die nun an Materie gebunden sein sollten, zur Verfügung zu stellen. Diese neuen Personen sollten ihre Materie-Gebundenheit nicht als Last, sondern als Lust empfinden. Fruchtbares Land, Wasser, Atemluft, Nahrung, Wärme, riesige Vielfalt an Geologischer,  Biologischer und Chemischer Ausstattung wurden für den Menschen bereitgestellt.

 

Mensch

Als nun der spannende Zeitpunkt kam, Menschen zu schaffen, machte sich wahrscheinlich ein Engel mit seiner Intelligenz und Kreativität dabei besonders verdient, sodass Gott am Schluss die Note sehr gut verlieh.

Gott vereinbarte dann mit allen bisherigen Mitarbeitern eine Ruhepause. Man wollte sehen, was der Mensch alles so treibt. Der sollte sich ja auch vermehren auf dem großen Planeten und davon Besitz ergreifen. Und ein andauerndes Bemuttern und Dazwischenreden wäre überflüssig bei der hohen Selbständigkeit des Menschen.

Der an der Erschaffung des Menschen hauptbeteiligte Engel sollte nun Betreuer und Moderator des Menschen sein, weil er den Menschen („sein“ Werk) am allerbesten kannte.

Dieser Engel war sicher ganz stolz, dass alles so gut klappte. Leider wandelte sich dieser Stolz zu einem unrechten Besitz-Stolz um. In der Einbildung von Eigentumsrechten begann er Kraft seiner Insiderkenntnisse den Menschen als sein Game / Spielzeug zu missbrauchen. Er wusste wie er zur Manipulation des Menschen vorgehen musste. Jahrtausende lang bis heute läuft sein Game leider schier endlos. Und es dient nur ihm allein zur „Freude“. Das ist dann pure Eigenliebe. Rücksicht  auf diese Marionetten nimmt er nicht.

Mit seinem Spiel versucht er statt zu lieben, Gott herauszufordern um seine Spitzenposition unter den Engeln mit einem Sieg gegen Gott weiter aufzuwerten. Einige Engel zieht er schon in seinen Bann. Erstens lässt Gott sich nicht auf solche Spielchen ein. Und zweitens bedenkt dieser „Super-Engel“ mitsamt den andern nicht, dass ihre Liebe / Selbstlosigkeit, Dankbarkeit am Erlöschen sind, weil sie sich als Geschöpf von ihrer einzigen Energiequelle entfernen, lösen.

Ein Erlöschen ihrer Liebe bedeutet für ein Geschöpf, dass es wie ein Blatt von seiner Energie-Quelle abfällt und verwelkt, dass es wie ein Akku ohne Stromquelle langsam leer und unbrauchbar wird. Die Person wird zum Zombie, zum wandelnden Häufchen geistlose Materie. („Zum Staub wirst du zurückkehren“.)

Das Treiben der anwachsenden Menschheit führte zu lieblosen Auswüchsen, die Gott tief ins Herz hinein schmerzten und er die Idee mit der Menschen-Erschaffung bereute. Darauf folgte die

 

Sintflut

Aus dem natürlichen Ablauf der Erdgeschichte stand noch eine Katastrophe an: Wasser von oben. Die Wasser-Sintflut war überhaupt keine Strafe von Gott, sondern ein Naturereignis wie Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis, usw.  Warum? Sonst hätte Gott als „Strafe“ ja etwas anderes gewählt, das die Tiere und Umwelt verschonte, z.B. Epidemien.

Es schmerzte ihn, dass diese Wahnsinnigen keine Warnung akzeptierten. Diese ja eher noch verhöhnten. Bei einer Inspektion fiel ihm dann Noah positiv auf, der hörte noch auf ihn und verwirklichte Gottes Baupläne einer Rettungs-Arche. Die Größe wurde nach dem Bedarf und Zahl der reisewilligen Passagiere gewählt. In Überzahl waren leider nur bereitwillige Tiere weniger die Menschen.

Den Menschen fiel der Archenbau natürlich auf, aber sie hielten es für Blödsinn und Blödsinn war ja ihre Stärke. Also schafften sie mit solcher Spaß/Spott-Motivation dem Noah alles vor Ort was er brauchen konnte u. evtl. mehr. Im Gegenteil dazu spürten die Tiere eine Katastrophe kommen und flüchteten zu Noah.

Als den Spöttern das Wasser denn doch unerwartet bis zum Hals stieg, werden sie sicher nicht bereut, sondern eher Gott verwünscht und gelästert haben, wie das bis heute noch üblich ist.

Ließ sich die Menschenwelt nach der Flut, beginnend mit 8 Personen Noahs Familie, endlich eines Besseren belehren und schreckte vor dem Bösen, vor Lieblosigkeit zurück? Leider nicht. Noah musste alsbald erleben, wie Nimrod, sein Urenkel in Lieblosigkeiten tobte und andere dazu animierte es auch zu tun, weil die Folgen dafür: „eine Strafe nicht auf dem Fuße folgte“, trieb er es ungeniert auf die Spitze.

Der längere Zeitablauf zwischen Ursache und Wirkung, lässt den Menschen die späteren Folgen/ Wirkung schnell vergessen und viel Böses verursachen.

Die Liebe Gottes hat auf ihre Weise für mein Dasein auf Erden gesorgt. Sie hat auch „meinen Akku aufgeladen“ mit Gottes Energie, denn dauerhaft eigene Energie habe ich nicht. Meine Gegenliebe und Dankbarkeit zu Gott lädt den „Akku“ immer wieder neu auf. Aber wenn ich meine Gegenliebe zu Gott abschalte, dann lebe ich nur noch eine Weile vom „Reststrom“, danach ist leer, Ende, Funkstille, Zombie.

Im Laufe der Zeit nach Noah gab es stets Menschen, die Gott für das Leben hier auf Erden dankbar waren und ihn liebten. Dazu gehört z.B. Abraham (Abram).

 

Abraham

Was ist an ihm besonderes? Diesem eröffnete Gott, dass er ein spezielles Volk nach seinen Plänen für seine Zwecke aus Abrahams Nachkommen bilden wolle, weil Abraham Gott besonders stark in Liebe zugeneigt war und er sich bemühte, seine Nachkommen in diesem Sinne zu motivieren.

Abraham war willens, dafür mit allen Seinen (Angehörige, Gesinde, Tiere) einen beschwerlichen Umzug in Richtung auf das von Gott ausgesuchte verheißene „Land für Gottes Volk“ zu machen. Es dauerte einige Generationen und einige Episoden bis seine Angehörigen zu einem Volk anwuchsen und dort ankamen. Erst die 12 Urenkel Abrahams, waren zahlreich genug, um „die 12 Stämme Israels“ zu bilden. Eigenes Land fehlte noch.

Deren Kinder und Nachkommen erlitten eine Zeit der Fronarbeit im ägyptischen „Exil“ bis ein Moses von Gott beauftragt wurde, die herangewachsene Volksmenge Israels aus Ägypten in Richtung des dem Abraham zugewiesenen Landes zu führen. Das Volk erwies sich mehrheitlich nicht so Gott zugeneigt wie Abraham und nervte den Moses sehr.

Erstmals durch Moses gab Gott seinem Volk direkt 10 grundlegende „Verhaltensregeln“ damit es dem Volke gut ginge. Den Schritt in das Land, das Gott vorgesehen hatte, war Moses nicht vergönnt, dafür seinem Nachfolger Josua. Daraus wurde die

 

Nation Israel

Nach Inbesitznahme des von Gott zugewiesenen Landes und Aufteilung in 12 Stammesgebiete entstand nun die Nation Israel. Zunächst wurden sie von Richtern und Propheten „regiert“, verwaltet, auch Rechtspflege und kriegerische Auseinandersetzungen gehörten dazu. Später murrten sie gegen solche Regelung und verlangten entgegen Gottes Warnung einen menschlichen König wie es bei den Nachbarvölkern üblich war. Gott gewährte ihnen diese Bitte. Genau entsprechend Gottes Warnung stand und fiel das Volk nun mit ihrem König, so wie dessen Verhältnis zu Gott war, schlecht oder gut.

Warum wollte Gott eine Art Mustervolk schaffen? Er hatte lange Zeit vorher schon öfter angedeutet, dass er einen Boten mit besonderer Mission zur Erde senden würde. Diesen Sendboten konnte er keinesfalls unter ein Volk schicken, das mit diesem überhaupt nichts anzufangen wusste. Das Volk Israel sollte passend auf ihn vorbereitet werden. Außerdem hatte er das dem Abraham versprochen. Gott gab zu, dass er es nicht leicht hatte mit Israel: „Es gibt edlere und bessere Völker auf Erden als euch. Ich nehme diese Last nur auf mich, weil ich es meinem Freund Abraham versprochen habe“. Als dieser Sendbote später seine Mission beendet hatte, zerriss sofort der Vorhang des Tempels als Zeichen der Beendigung aller Bevorzugung durch Gott. Genau das sagte auch der Sendbote noch zu Lebzeiten: „Euer Haus wird euch überlassen werden“ …  keine Bevorzugung mehr.

Dieser Sendbote war

 

Jesus

Zu welchem Zweck kam dieser Jesus, der als „Sohn Gottes“, „als mein geliebter Sohn“ von Gott selbst proklamiert wurde? Der von sich sagte: „Ehe Abraham ward, war ich“.

Jesus wurde als Probemuster/-beispiel gesandt um die Frage abzuklären, ob Gott einen Fehler bei der Erschaffung des Menschen gemacht habe und die Note „sehr gut“ falsch war. Diese Begutachtung sollte von Menschen und insbesondere von den Engeln im himmlischen Tribunal am dem Beispiel Jesus vorgenommen werden. Jesus hat dabei alle Prüfungen mit Bravour absolviert, zur Freude und zum Beweise für Gott und dabei alle Anklagen und Unterstellungen ad absurdum geführt.

Nebenbei hat dieser Jesus erklärt, dass jegliches Gebot auf nur zwei konzentriert werden könne: „Gott zu lieben mit …..  und seinen Nächsten wie sich selbst.“ Und dass Leben in Fülle daraus folgt, wenn man sich über Gott mit Liebe, Interesse und Dankbarkeit ein klares Bild verschafft.

Es gab für die Prüfung der Unerschütterlichkeit/Standhaftigkeit der Liebe zu Gott schon ältere Vorbilder: Noah, die Lebensgeschichte Hiobs und die Prüfung, dass Abraham seinen Sohn opfern sollte, was aber gut ausging.

Jesu 33 jähriger Auftritt in Judäa schlug Wellen über 2.000 Jahre bis heute. Dabei halfen auch

 

Jesu Nachfolger

Besonders die Schreiber unter ihnen haben leider nur eine Kurzfassung vom Leben, Reden und Wirken Jesu verfasst. Heutzutage hätte man einen riesen Berg von Fragen und Themen, die man mit Jesus, besprechen könnte. Das Wichtigste für intensiv denkende und Gott liebende Menschen ist aber aufgeschrieben.

Die Nachfolger haben gemäß ihrem persönlichen Verständnis, Kenntnisstand und göttlichem Beistand sich mühsam von liebgewonnenen, generationenalten Traditionen und Anschauungen lösen müssen um zum eigentlichen Kern der Dinge zurück zu finden. Obendrein haben sie versucht, den Menschen die es annehmen solche neue Sicht der Dinge zu vermitteln.

Große Umwälzungen in der menschlichen Gesellschaft Richtung Positivem, Gutem sind wahrscheinlich deshalb z.Zt. nicht zu erwarten, weil „Gottes 

Ruhetag“ wohl noch andauert. Auch ist mit diesem Ruhetag die spärliche Kommunikation Gottes und Jesus gegenüber den Menschen zu erklären.  Das dringend nötigste hat Gott und sein Sohn uns wohl kundgetan. Der Mensch ist immerhin kein Kleinkind, dem alles Geistige ausführlich und haarklein vorgekaut werden muss. Vom Menschen kann anstrengende Geistesarbeit verlangt werden, dass er sich Klarheit verschafft.

Im Grunde gibt es für Jesu Nachfolger nur einen kleinen Lehrpunkt:

      »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzerSeele und von ganzem Gemüt«.

Dies ist das höchste und größte Gebot.

Das andere aber ist dem gleich:

       »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.

In diesen beiden Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.

Jesus sprach viel von einem

 

Reich Gottes

Das ganze Universum inklusive Erde sind das Reich Gottes, sein Besitz.

Denkt man den Menschen weg, bleibt offensichtlich eine heile Welt übrig.

Jesus sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Welt = Bereich). Mit „Welt“ meinte er sicher die politische und religiöse Welt seiner Zeit. Wenn wir bitten sollen, dass Gottes Reich komme, wünschen wir uns damit eine bessere gottgemäße Menschenwelt auf Erden. Und keineswegs „Wir kommen in dein Reich im Himmel“.

Aus dem Wunsch nach einer besseren Menschenwelt auf Erden ergibt sich die bange Frage: War die Erschaffung des Menschen ein Fehlschlag, ist es hoffnungslos, Besserung zu erwarten? Das Erscheinen Jesu auf Erden hat eine klare Antwort finden geholfen.  Siehe weiter oben.

Wie soll denn eine neue, bessere Menschenwelt zustande kommen?

Eine Gewaltsame Lösung hat noch NIE eine dauerhafte Besserung / Sinnesänderung herbeigeführt, egal von wem die Gewalt ausgeht. Durch Blutvergießen und Töten einer Mehrheit bleibt die Saat des Bösen immer noch in den Herzen der restlichen Minderheit und geht beizeiten wieder auf. (Zu Saat d. Bösen → Harmagedon)

Flucht von der Erde weg in den Himmel, auf andere Planeten, ist auch keine Lösung, weil die Saat des Bösen auch dort wieder verschleppt, aufgeht.

Die Saat des Bösen ist in unseren Herzen zu suchen, sie haftet uns solange an, bis wir sie bewusst auffinden und unschädlich machen. Leider ist das geradewegs ein „allerheiligstes Tabu an dem niemand rütteln darf“

Leider wollen viele diese Saat ins Reich Gottes mitschleppen und so das Reich Gottes sabotieren. Besonders gern wollen einige vor dem irdischen Elend in den Himmel flüchten samt ihrer Saat des Bösen im Herzen. Das zeigt Undankbarkeit gegenüber Gottes blauem Planeten, wo vordringlich Ordnung benötigt wird.

Wie würden wir also mit einem alten baufälligen Objekt umgehen?

Vielleicht teuer und mühsam renovieren? Oder lieber einen Neubau daneben erstellen auf neuen Fundamenten, weit genug vom alten entfernt. Dann lässt man den alten daneben solange bewohnen und bestehen, wie einige Bewohner riskieren, darin samt Einsturz zu wohnen. Das wäre hoher Respekt gegenüber Starrsinnigen und andererseits Liebe zu denen, die umziehen wollen. Und ein Abriss mit danach folgendem neu bauen, wäre unmenschlich.

Also alt und neu müssen zugleich nebeneinander existieren.

Was den Altbau marode macht und fehlt: die Liebe und Dankbarkeit, fehlen sie auch im Neubau machen sie ihn sinnlos.

Die Saat des Bösen im Herzen dürfen die Bewohner dann nicht mitbringen.

Den Neubau, die neue Menschengesellschaft, in politischer, religiöser, wirtschaftlicher oder sonstiger althergebrachter, traditioneller Form zu errichten, brächte alle alten Mängel wieder mit.

Findet man irgendwo Anhaltspunkte oder Baupläne für solch ein ungewöhnliches Projekt? Man findet Anhaltspunkte unter dem Begriff „Neues Jerusalem“ in der Offenbarung. Dort wird eine Neuerrichtung mit Schutzwall und Torwächtern beschrieben wo übles draußen bleiben muss und wo drinnen idealere Zustände herrschen. Wo die Pläne von Himmel auf die Erde herniederkommen.

Man darf das aber nicht geografisch lokalisieren hier auf einen Flecken Land auf Erden. Das wäre zu verwundbar durch Feinde. Trotzdem ist es auf der Erde zu suchen.

Wenn nicht geografisch, dann als Cyberspace (Internet). Dieses hat sich erstaunlich unverwundbar erwiesen. Durch Anonymität bleiben auch die Teilnehmer weitestgehend unverwundbar („dickes Nervenkostüm“ vorausgesetzt). Wie in jedem Wohngebiet muss sich niemand mit den andern regelmäßig treffen, versammeln oder von gewissen Aufsehern ständig geistig berieseln, bewachen oder lenken lassen. Man braucht sich nicht von Trolls, Mobbern, Stalkern, Stänkerern, Schreddern usw. beeindrucken noch beeinflussen lassen. Man findet mit Geduld Gleichgesinnte, wie es die Gegner ja auch gefunden haben.

Wo bleibt denn da noch Platz für

 

Harmagedon

Das ist ein kalter Krieg in dem kein Blut fließt. Stattdessen fließen Tinte, Druckerfarben und viele Datenströme.

Der Angreifer, Anstifter, Aggressor, Kriegstreiber für Harmagedon ist niemals Gott! Es ist sein Widersacher, der das tut. Er greift Gott in einem letzten verzweifelten Aufbäumen an, indem er kommunikativ alles gegen Gott zu mobilisieren versucht was möglich ist. An Lock- und Druckmitteln fehlt ihm nichts.

Weil Gott dabei Gewinner bleibt, wird Harmagedon „Krieg des großen Tages Gottes“ genannt. Der Kriegsgrund ist eine Anklage des Widersachers  gegen Gott, dieser hätte einen Fehler bei der Erschaffung des Menschen gemacht, der Mensch könne Gott nicht lieben. Dieser Anklage schließen sich viele Menschen bis heute an.

Bei dieser Anklage können Tote überhaupt nicht als Beweis dienen, nur ausnahmslos Lebende. Allein der Blick in die Herzen lebender Menschen kann die Saat des Bösen darin erforschen wie auch den Abwehr-Willen gegen diese.

Das Eingeständnis, dass die Saat weder von Gott, dem Schöpfer noch ursprünglich vom Menschen selbst stammt, sondern eine Fremd-Konditionierung von außen ist, zu der die Menschen einwilligen, das müssen die Menschen einsehen und offen zugeben.

Gegen das v.g. Eingeständnis sträuben sich die Menschen aber genau so stark, wie ein Drogensüchtiger.

Und genau vor dieser Gefahr (Sackgasse)  warnte Gott die ersten Menschen mittels des Baums der Erkenntnis.

Davon essen wäre ein Zeichen lebensgefährlicher mangelnder Erkenntnis, mangelndem Unterscheidungsvermögen. Enthaltsamkeit andererseits würde ihre vernünftige Erkenntnis beweisen. Zudem bewiese es Respekt und Liebe gegenüber Gott, indem sie „seinen Baum“ nicht anrührten.

Überhaupt konnten sie doch an den Schafen / Ziegen beobachten, dass die Frucht nicht etwa giftig ist, denn denen passierte beim Fressen nichts.

Eine nicht-giftige Frucht, die durch den Verdauungskanal geht,

warum soll die Lebensgefährlich sein für den Menschen?

Aber hallo, zur Beantwortung dieser Frage ist schon etwas Verstand / Unterscheidungsvermögen gefordert. Heute wird sie ja immer noch falsch beantwortet. Kein Wunder bei DEN Nachkommen.

Wenn also die Frucht selbst weder lebensgefährlich noch schlau machend ist (Verdauungskanal!), was ist dann so Lebensgefährlich? Na was schon.

Eben die Kehrseite:  Die Motivation, Handlung, Erwartung des Menschen gegenüber der Frucht ist lebensgefährlich weil es eine Fehl-einschätzung, -erwartung, -handlung Lieblosigkeit, Undankbarkeit des Menschen beweist.

NUR explizit solche Fehler des Menschen sind lebensgefährlich, auch heute

immer noch. Unsere Fantasie ist Zweischneidig, einerseits zum Leben dringend erforderlich, gewiss, andererseits jedoch wenn sie durchbrennt, ungezügelt freien Lauf bekommt, ist sie Lebensgefährlich.

Der Tod kommt dann schleichend. Aus „Leben“ wird dann langsam Mechanismus und reine Materie. Unsere geistige „Schlampigkeit“ streut uns ständig „Dornen und Disteln“ auf den Weg, in Form schwerer ungelöster Probleme. Das macht schließlich freudlos, „lebensmüde“ und verbittert.

Dann beginnen wir als Ersatz für Freude, die Schadenfreude zu suchen, auf Kosten anderer und schließlich bringt uns das keinen Schritt weiter, sondern isoliert uns von anderen und wir verwelken zu geistloser Materie, zu Zombies.

 

Warum greift Gott nicht ein?

Erstens hat er sich eine „Ruheperiode“ vorgenommen.

Zweitens erwartet er mit Recht von UNS, dass wir ändernd eingreifen, denn er weiß genau, was er uns zumuten kann, nur wir scheinen es scheinheilig nicht zu wissen. ER soll in unser Handeln eingreifen, als ob wir durchgeknallte Roboter wären, die repariert werden müssten.

Drittens hat er uns volle Willensfreiheit verliehen, obwohl er weiß, dass wir damit Mist bauen können.

Viertens respektiert er unsere Willensfreiheit und widerruft sie nicht, auch übt er keinen Zwang aus.

Fünftens lässt er uns ruhig „die Suppe auslöffeln, die wir uns selbst eingebrockt haben“.

Sechstens  Wer in seiner Verbitterung gegen Gott andere mitreißen, anstecken will, handelt frevelhaft.

Siebtens ist Gott überhaupt nicht auf uns einzelne Personen angewiesen, aber er mag die Liebe und Dankbarkeit, die einzelne ihm schenken.

 

Was kann man tun?

Man kann sich bemühen, einen klaren Einblick zu verschaffen in die Zusammenhänge und Hintergründe unseres Daseins. Alles traditionell bisher Gelernte muss man dabei hinterfragen ohne Rücksicht darauf, wie lieb und eingebrannt bisherige Ansichten sind.

Die totale Freiheit, sich auszuwählen was man will, was einem gefällt und glauben soll, sowie das riesige Angebot vorgefertigter Ansichten und Weltbilder, und die Prägung seit der Kindheit, kann unsicher und mutlos machen

Es ist ratsam, einen Maßstab bei der Auswahl zu benutzen. Empfehlenswert als Maßstab ist „selbstlose Liebe“ als Gegensatz zu Schmeicheleien zu verwenden.  Dann schrumpft das Weltbilder-Angebot auf einen geringen Rest.

Viele „Ideologien“, religiöse, politische, ködern den Menschen mit allerlei emotionalen, angenehmen Schmeicheleien/Streicheleinheiten aber verbieten strengstens, etwas zu hinterfragen.

Man muss sich auch dringend fragen, ob man das Leben nur passiv „konsumiert“ oder ob man es aktiv, kreativ, mit Verstand selbst gestaltet.

Als reiner Konsument wäre man nur ein willenloses Rädchen im Weltgetriebe; „mit dem Strom schwimmen“; man steht und fällt mit dem Ganzen. Verantwortung trägt man trotzdem immer, weil man „die Suppe auslöffeln muss, die andere einbrocken“.

Wenn in der gesamten Menschheit seit langem vieles „schief läuft“, dann auch bei uns, im Leben einzelner Menschen. Das ist ein schwerwiegender Grund, alles zu hinterfragen und neue Wege zu suchen, statt sich hinter dem Rücken anderer zu verschanzen.

Jeder ist also seines Glückes Schmied. Mancher begnügt sich mit einem Bruchteil Glück obwohl er das vielfache erreichen könnte. (Glück im Sinne von gutes Gelingen; nix Lotto) Gutes Gelingen setzt ein Ziel voraus, nah/fern.

So vielzählig die Menschen auf Erden, so vielfältig sind sicher die Weltbilder, Weltanschauungen, Ideologien und Ziele.

Ich würde zu gern mal „die Welt mit anderen Augen sehen.“ Vielleicht wäre ich dann aber sehr schockiert. Eine einheitliche Weltsicht bzw. eine allein-Seelig-machende wird man kaum finden.

 

Zum Schluss.

Jeder, der gegen dieses bisher vorgelegte Weltbild etwas einzuwenden hat, (sicher viele) der soll meines hier nicht in Stücke reißen, sondern sein Weltbild komplett von a-z meinem hier gegenüberstellen, falls er je eines hatte und nur meckern will. Dann würde ich ihn ernst nehmen.

 

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Editiert: Aug.2016

 

 

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